Adrian Herpe, Klavier
Adrian Herpe wurde im Jahr 2000 als Sohn eines französischen Vaters und einer ukrainischen Mutter geboren und verkörpert eine doppelte Kultur, die seine musikalische Sprache tiefgreifend prägt. Er begann mit dem Klavierspiel an der Kunstschule von Uschgorod im Westen der Ukraine und setzte seine Ausbildung an einer spezialisierten Einrichtung fort, wo er bis zum Alter von 19 Jahren seine Leidenschaft für die Musik entwickelte.
Nach mehreren Auszeichnungen in der Ukraine und Osteuropa ließ er sich in Belgien nieder, um am Königlichen Konservatorium in Brüssel zu studieren, wo er seinen Bachelor und Master mit höchster Auszeichnung abschloss. Dort arbeitete er mit Johan Schmidt und Yoko Kikuchi zusammen.
Seine Ausbildung wurde durch Meisterkurse bei großen Namen wie Michel Béroff, Denis Pascal, Robert Levin, Dmitry Alexeev und Elisabeth Leonskaya bereichert. Außerdem lernte er bei der Pianofortistin Claire Chevallier das Spiel auf historischen Instrumenten.
Heute setzt er seine Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien in der Klavierklasse von Anna Malikova und der Kammermusikklasse von Avedis Kouyoumdjian fort. Im Jahr 2024 wurde er Preisträger der Stiftungen Yamaha und Safran und gewann den dritten Preis beim Bösendorfer-Wettbewerb, der im Wiener Musikverein organisiert wurde.
Sein persönliches Engagement für die Ukraine zeigt sich in einer Reihe von Konzerten in Frankreich, deren Erlöse an humanitäre Hilfsorganisationen gespendet werden.
Adrian Herpe begeistert sich für die großen Formen des romantischen und postromantischen Repertoires und liebt insbesondere das Werk von Brahms, Rachmaninow und Prokofjew, widmet sich aber auch der Erforschung zeitgenössischer Musik. Er interessiert sich außerdem für die Interpretation auf historischen Instrumenten, die er als Mittel betrachtet, sein Gehör zu erneuern und die Tradition zu hinterfragen.














































