Trio Wanderer, Klavier
Das Trio Wanderer wird von der Presse für sein außergewöhnlich einfühlsames Spiel, seine umwerfende Virtuosität und seine fast telepathische Verbundenheit gefeiert und hat sich im Laufe der Jahre zu einer unverzichtbaren Formation der internationalen Musikszene entwickelt. Als Symbol wählten sie die Reise, die innere, die sie eng mit Schubert und der deutschen Romantik verbindet, und die offene, neugierige, die das Repertoire von Haydn bis zur Musik von heute erkundet.
Als Preisträger des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und ausgebildet bei großen Meistern wie Jean-Claude Pennetier, Jean Hubeau, Menahem Pressler vom Beaux-Arts Trio und den Mitgliedern des Amadeus-Quartetts gewann es 1988 den ARD-Wettbewerb in München. Zu Beginn ihrer Karriere besuchten die Mitglieder des Trio Wanderer die Meisterkurse für Kammermusik des Festivals von La Roque d'Anthéron, die sie heute seit mehr als zehn Jahren als Dozenten leiten.
Als „Wandering Star” (The Strad Magazine) wird das Trio Wanderer regelmäßig von den renommiertesten Institutionen eingeladen – Musikverein Wien, Philharmonie Berlin, Théâtre des Champs-Élysées, Wigmore Hall, Oper Peking, Teatro Municipal Rio de Janeiro, Palau de la Musica in Barcelona, Sala Sao Paulo, Mailänder Scala, Tschaikowsky-Saal in Moskau, Place des Arts in Montreal, Palais des Arts in Brüssel, Herkulessaal in München, Library of Congress in Washington, Seoul Art Center, Oper von Sydney, Concertgebouw in Amsterdam, Kioi Hall in Tokio, Tonhalle in Zürich – und von den großen internationalen Festivals – Edinburgh, Montreux, Bath, Feldkirch Schubertiades, Bergen, Schleswig Holstein, La Roque d'Anthéron, Stresa, Granada, Osaka, Folles Journées de Nantes, Rheingau Musiksommer, Schwetzinger Festspiele, Salzburg ...
Im Bereich der Tripelkonzerte hat das Trio Wanderer mehr als hundert Mal mit internationalen Orchestern zusammengearbeitet, darunter dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, den Orchestern von Toulouse, Nizza, Pays de Loire, Picardie, Iparraldeko, Pau-Pays de Bearn, Montpellier, Lüttich, Teneriffa, Santiago de Chile, La Coruña, das Radio-Sinfonieorchester Berlin, das Malaysian Philharmonia Orchestra, die Württembergische Philharmonie, das Orquesta Sinfónica de Minería, die Sinfonia Varsovia, das Grazer Philharmoniker Orchester, die Nürnberger Philharmoniker, das Stockholm Chamber Orchestra, das Genfer Kammerorchester, das Moskauer Nationalphilharmonieorchester, das Ural-Philharmonieorchester, das Orchestre de Chambre de Paris und unter der Leitung von Yehudi Menuhin, Christopher Hogwood, James Loughran, François-Xavier Roth, Louis Langrée, Benoit Fromanger, Michelangelo Veltri, Arie van Beek, Ion Marin, Pascal Verrot, Wilson Hermanto, Marco Guidarini, Ken-David Masur, José Areán, Charles Dutoit, James Conlon…
Neben Aufnahmen für Sony Classical, Universal, Cyprès, Mirare und Capriccio begann das Trio Wanderer 1999 seine Zusammenarbeit mit Harmonia Mundi. Seitdem sind zwanzig Aufnahmen erschienen: die Trios von Chausson, Ravel, Haydn, Schostakowitsch, Fauré, Pierné, Arensky, Tschaikowski, Copland, Saint-Saëns, Rachmaninow, Mendelssohn, Smetana, die Gesamtaufnahmen der Trios von Schubert, Brahms und Beethoven, die Klavierquintette von Schubert und Hummel, das Tripelkonzert von Beethoven mit den Gürzenich-Kölner Philharmonikern, Werke von Liszt und Messiaen, die Trios von Dvorak, das Klavierquintett und die Romanzen op. 127 von Schostakowitsch mit Ekaterina Semenchuk. Im Jahr 2021 erscheint die Gesamtaufnahme der Trios, des Quartetts und des Klavierquintetts von Schumann. Ihre neueste Aufnahme mit Kammermusik von Franck und Vierne erscheint im Mai 2023.
Diese Aufnahmen wurden mehrfach von der Kritik ausgezeichnet (Choc de l'Année von Monde de la Musique, Critic's Choice von Gramophone, CD des Monats von Fono Forum, CD des Monats von BBC Music Magazine, Diapason d'Or de l'Année, ffff von Télérama, Midem Classical Award). Ihre Interpretation der Trios von Mendelssohn wurde von der New York Times anlässlich des 200. Geburtstags des Komponisten als Referenz ausgewählt. Im Jahr 2016 wurde in der BBC-Sendung „Building a Library – CD Review”, die dem berühmten Trio op. 100 von Schubert gewidmet war, die Version des Trio Wanderer unter den 14 vorgeschlagenen Aufnahmen ausgewählt.
Als Liebhaber zeitgenössischer Musik hat das Trio Wanderer mehrere Werke von Michèle Reverdy (En Terre inconnue 1992), Thierry Escaich (Lettres Mêlées, 2004), Bruno Mantovani (Huits Moments Musicaux, 2008, Cinq Berceuses pour Giulia 2019) und Frank Michael Beyer (Lichtspüren, 2008) , Matteo Francescini (Triple Concerto „Ego”, 2011), Christian Rivet (Courant d’Etoiles 2019), Philippe Hersant (Chant de l’Isolé 2014) für Glockentrio und Streichorchester) und Laurent Petitgirard (La Croisée des Arts 2023). Dieses besondere Interesse hat Spuren in den Aufnahmen bei Universal-Accord (Werke von Thierry Escaich) und Mirare (Mantovani, 2012) hinterlassen.
Ein Dokumentarfilm für den deutsch-französischen Fernsehsender ARTE widmete sich 2003 dem Trio Wanderer . 2017 erschien ein Buch von Olivier Bellamy, „Trio Wanderer, 30 ans, le bel Age” (Trio Wanderer, 30 Jahre, das schöne Alter), das die Karriere des Trios nachzeichnet, im Verlag Art3.
Das Trio Wanderer wurde dreimal bei den Victoires de la musique als bestes Instrumentalensemble des Jahres ausgezeichnet.
2014 wurden Jean-Marc Phillips-Varjabédian und Raphaël Pidoux zu Professoren für Violine und Violoncello am Conservatoire national supérieur de Musique et de Danse de Paris ernannt, und Vincent Coq unterrichtet seit 2010 Kammermusik an der Haute École de musique de Lausanne.
Im September 2025 wurde das Trio Wanderer Mentor der Klaviertrio-Klasse des renommierten Elite-Programms der Ecole Normale de Musique de Paris.
Schließlich geben sie regelmäßig Meisterkurse auf der ganzen Welt und sind Mitglieder der Jurys großer internationaler Wettbewerbe (ARD München, Osaka, Graz, Lyon, Wien, Vercelli…).
Die Mitglieder des Trio Wanderer wurden zum Offizier des Ordens der Künste und Literatur ernannt.
Jean-Marc Phillips-Varjabédian spielt auf einer Violine von Gand Père (Paris – 1840, Leihgabe von Nicolas Dufourcq).
Raphaël Pidoux spielt auf einem Cello von Gioffredo CAPPA (Saluzzo 1680).














































