Louis Dechambre, Klavier
Der vielseitige Pianist Louis Dechambre hat einen einzigartigen Werdegang und ein außergewöhnliches Engagement. Nach ersten Schritten auf der Harfe studierte er Klavier bei bedeutenden Persönlichkeiten, die ihn auf höchstem Niveau unterrichteten: Jean-Michel Dayez, Roger Muraro, Romano Pallottini, Pascal Godard und Jean-Marc Luisada.
Als anerkannter Musiker tritt er regelmäßig bei Festivals (Lille Piano Festival, Festival des Bobines et des Sons, Honfleur Lyrique, Musica Nigella, Saignon), in Konzerten (Nouveau Siècle, Théâtre du Cygne, Mairie du 11e arrondissement...) oder mit Orchestern (Orchestre Lalo, Orchestre de la classe de direction du Conservatoire de Lille) auf. Er gewann den 1. Preis des Concours Musical de France mit dem Duo Tonket (spezialisiert auf Transkriptionen) sowie den 2. Preis des Concours André Charlier.
Neben seiner Tätigkeit als Solist begann er ein Masterstudium im Fach Orchesterleitung bei Nicolas Krüger am Conservatoire Royal de Mons und schrieb sich am CNSMD in Paris in den Klassen für Gesangsleitung (Erika Guiomar) und Gesangsbegleitung (Anne Le Bozec) ein. Diese prägenden Begegnungen eröffnen ihm eine neue Welt. Derzeit ist er Gesangsleiter am CMA 6 und am Atelier d'art lyrique des CMA 12 unter der Leitung von Catherine Dune und Philippe Barbey-Lallia (La Bohème von Puccini im Jahr 2024, Carmen von Bizet im Jahr 2025). Im Oktober 2023 gewann er zusammen mit William Shelton den Duo-Preis beim Internationalen Wettbewerb für französische Melodien in Toulouse und wurde in die Klasse 25/26 von Génération Opéra aufgenommen.
Louis engagiert sich auch in der Vermittlung und Musikpädagogik (Diplom DE) und interessiert sich für Projekte, die verschiedene Künste miteinander verbinden, sowie für zeitgenössische Musik. Er wirkt insbesondere an der Entstehung der Oper Malbouffe von Orlando Bass oder an der Aufführung Palermo Palermo mit der Truppe von Pina Bausch an der Opéra de Lille mit. Außerdem kreiert er ein Filmkonzert für das Festival Des Bobines et des Sons rund um drei Stummfilme und komponiert die Musik für ein Theaterstück mit dem Titel Lisa. Im September 2025 tritt Louis in die Akademie der Opéra de Paris ein.














































